{"id":160,"date":"2009-10-22T18:35:48","date_gmt":"2009-10-22T16:35:48","guid":{"rendered":"https:\/\/gerdmillmann.wordpress.com\/?p=160"},"modified":"2009-10-22T18:35:48","modified_gmt":"2009-10-22T16:35:48","slug":"die-neue-republik-bionade","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerd-millmann.at\/?p=160","title":{"rendered":"Die neue Republik Bionade"},"content":{"rendered":"<p><em>Ottakring im Wandel: In Wien entsteht nach Berliner Vorbild ein schickes Viertel, wo bislang Ausl\u00e4nder dominierten<\/em><\/p>\n<p>Von Herbert Hacker und Gerd Millmann<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DIE ZEIT<\/a> Nr. 44 vom 22. Oktober 2009<\/p>\n<p><!--more-->Samstagabend in Ottakring, dort, wo sich die Wiener Vorstadt lange ihren herben Charme erhalten konnte. Ibrahim Kilicdagi ist zufrieden. Sein Lokal ist krachend voll. Unaufh\u00f6rlich dr\u00e4ngt schickes Publikum zur T\u00fcr herein. Wer einen Platz ergattern kann, bekommt automatisch ein Glas Prosecco serviert, damit die Zeit nicht lang wird, bis die gegrillte Seezunge kommt. Man tr\u00e4gt modisch saloppe Designerkluft, bei M\u00e4nnern ist ein Dreitagebart obligatorisch. Es sind Leute, die so gar nicht in den traditionellen Arbeiterbezirk passen wollen, sondern eher die teuren Schuppen in der Innenstadt bev\u00f6lkern: die Plapperazzi von Wien.<\/p>\n<p>Das Fischrestaurant An-Do am Yppenplatz ist noch keine zwei Wochen alt und liegt schon ganz im Trend der Flaneure, die immer Ausschau halten nach einem neuen Ort, an dem man unbedingt angetroffen werden sollte, will man dazugeh\u00f6ren. Das k\u00fchle Ambiente des mediterranen Hedonistentreffs auf dem Marktplatz inmitten der Zinskasernen aus der Gr\u00fcnderzeit verr\u00e4t, dass sich ein Stadtteil gerade in einem rasanten Wandel befindet. Gentrifikation nennen kritische Stadtplaner diesen Prozess. Das Brunnenviertel, gerade 0,2 Quadratkilometer Vorstadt rund um den l\u00e4ngsten Stra\u00dfenmarkt Europas, rund 7000 Bewohner, 41 Prozent Ausl\u00e4nderanteil, ist zum neuen Biotop der Sch\u00f6nen und Kreativen der Stadt geworden.<\/p>\n<p>Sie haben in dem einst sch\u00e4bigen Revier einen Ort entdeckt, dem sie ihren Stempel aufdr\u00fccken k\u00f6nnen. Eine kleine innerst\u00e4dtische V\u00f6lkerwanderung ist in Gang gekommen, wie das auch in anderen europ\u00e4ischen Metropolen der Fall ist. Das beste Beispiel daf\u00fcr ist wahrscheinlich Berlin. Dort okkupierten Scharen von urbanen Erfolgsmenschen das verkommene Wohngebiet der unangepassten Ost-Boheme, den Prenzlauer Berg, und verwandelten die Tristesse in eine Idylle f\u00fcr eklektische Besserverdiener. Heute reihen sich dort Biol\u00e4den an Yoga-Kinderg\u00e4rten und Stra\u00dfencaf\u00e9s, in denen der Caff\u00e8-Latte-Sch\u00e4umer nie zur Ruhe kommt. \u00bbRepublik Bionade\u00ab, spotten die Berliner, wenn sie von der exterritorialen Zone reden, deren Staatsform eine Kultlimonade repr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>\u00c4hnliches bahnt sich nun um den Wiener Yppenplatz an. Laufend er\u00f6ffnen Delikatessenlokale, Shops f\u00fcr Krimskrams, Galerien, Modeateliers, Kreativstudios, Orte, an denen moderne Lebensk\u00fcnstler entspannen. Das Brunnenviertel ist eine begehrte Wohngegend geworden \u2013 f\u00fcr j\u00fcngere, gut verdienende Kosmopoliten, Architekten, Rechtsanw\u00e4lte, Schriftsteller oder K\u00fcnstler. Prominenter Zuzug, etwa die Schauspielerin Nina Blum oder der Erfolgsautor Daniel Glattauer, haben die Gegend ins Gespr\u00e4ch gebracht. \u00bbWir haben eine lange Warteschlange\u00ab, verr\u00e4t Immobilienmakler Erich Krammer.<\/p>\n<p>\u00bbIch frage mich, welcher Zuwanderer sich das leisten soll. In meinem Haus gibt es nur gut verdienende Pal\u00e4o\u00f6sterreicher\u00ab, sagt Michael Korbel, ein Kreativer aus der Werbebranche, der sich unl\u00e4ngst hier angesiedelt hat. F\u00fcr seine 100 Quadratmeter gro\u00dfe Wohnung zahlt er monatlich stolze 1300 Euro. Er sch\u00e4tzt das Marktgewusel, die Ger\u00e4uschkulisse, den Duft der Kulturen: \u00bbDa erspare ich mir einen Urlaub.\u00ab Auf Schritt und Tritt begegne er aber seinesgleichen. An Integration in seiner Nachbarschaft glaubt er nicht. \u00bbHier gibt es noch horizontale und vertikale Vielfalt\u00ab, meint hingegen eine andere Anwohnerin, die Managerin Anja Lesak.<\/p>\n<h2>Die einen hoffen auf ein Vorzeigeviertel, andere f\u00fcrchten eine Luxusmeile<\/h2>\n<p>Brunnen- und Yppenmarkt, das sind 550 Betriebe, die meisten davon in t\u00fcrkischer Hand. Aus der Luft betrachtet, ist das ein langer Schlauch mit einem gro\u00dfen Platz am Ende. 59.000 Menschen schlendern jede Woche durch die Brunnengasse. Das sind mehr Besucher als auf allen anderen M\u00e4rkten der Stadt. Selbst am zentral gelegenen Naschmarkt tummeln sich weniger Leute als hier in Ottakring.<\/p>\n<p>Vor allem der Yppenplatz ist zum Br\u00fcckenkopf einer Invasion der Bobos geworden, jener bourgeoisen Bohemiens, die ihren Konsumismus mit einer Spur sozialem Gewissen legitimieren. Lokalen wie dem La Salvia, einem Imbiss mit friaulischen Spezereien, verdankt der Platz sein runderneuertes Flair. Es gibt Jazzkonzerte, Lesungen und Weinverkostungen. Im Herbst wird wei\u00dfer Tr\u00fcffel auf die Teller gehobelt. Edles Essen f\u00fcr edle Menschen. Ibrahim Kilicdagi hat diese Entwicklung rechtzeitig erkannt. Der geb\u00fcrtige T\u00fcrke besitzt ein kleines Gastroimperium und sicherte sich am Yppenmarkt schon vor Jahren einen Platz: \u00bbDamals waren die Preise noch niedrig. Jetzt sind sie deutlich gestiegen. Doch im Vergleich zum Naschmarkt ist hier alles noch g\u00fcnstig.\u00ab<\/p>\n<p>Der Marmelademacher Hans Staud war am Yppenplatz bereits ans\u00e4ssig, als das Viertel noch wenig begehrt war. Die Geschichte seiner Konfit\u00fcrenmanufaktur reicht zur\u00fcck bis in die Monarchie. Auch er beobachtet, wie sich \u00bbdie Atmosph\u00e4re in dieser Gegend deutlich gewandelt hat\u00ab.<\/p>\n<p>Auf den ersten Blick findet sich hier noch immer eine bunte, heile Welt mit t\u00fcrkischer Basarstimmung. Und genau das suchen die neuen Bewohner dieses Viertels. Es ist ein Sehnsuchtsort, an dem das harmonische Miteinander verschiedener Welten zu funktionieren scheint. Irene Strobl, die Pionierin vom La Salvia, misstraut hingegen der multikulturellen Idylle: \u00bbDie T\u00fcrken bleiben zumeist unter sich, und die \u00d6sterreicher gehen nur in ganz bestimmte Lokale, wo sie wiederum nur auf Inl\u00e4nder treffen.\u00ab<\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie dem Berliner \u00bbPrenzlberg\u00ab (so nennt der Stadtjargon das Viertel) droht auch dem Brunnenviertel eine Zweiklassengesellschaft, die langsam auseinanderdriftet. Reiche Inl\u00e4nder einerseits, die sich ihren multikulturellen Eskapismus teuer erkaufen, und Ausl\u00e4nder anderseits, die sich in ihr Ghetto zur\u00fcckziehen, bevor sie ganz verdr\u00e4ngt werden.<\/p>\n<p>Ein begehrtes Terrain f\u00fcr Spekulanten ist das Viertel schon jetzt. Im Wollnerhof etwa, einem sanierten Wohnhaus im Stil des Fin de Si\u00e9cle, versuchte ein Immobilienhai viele Jahre lang, alteingesessene Mieter hinauszuekeln. Einige leisteten jedoch hartn\u00e4ckigen Widerstand. \u00bbEine alte Dame hat die Tauben im Hof mit dem Luftdruckgewehr erledigt\u00ab, erz\u00e4hlt Josef Cser von der st\u00e4dtischen Einsatzgruppe gegen Immobilienspekulation, die den Spuk schlie\u00dflich beendete. Heute beherbergt der Wollnerhof gef\u00f6rderte Wohnungen.<\/p>\n<p>\u00bbEine Luxusmeile wird das Viertel sicher nicht\u00ab, versichert die t\u00fcrkischst\u00e4mmige Stadtr\u00e4tin Nurten Yilmaz von der SP\u00d6. Nach dem Willen der Stadtverwaltung soll hier vielmehr ein Vorzeigeviertel f\u00fcr friedliches Zusammenleben entstehen. Die Gemeinde hat in den vergangenen vier Jahren fast 50 Millionen zur Revitalisierung in das Gebiet gepumpt. An allen Ecken wird die Infrastruktur modernisiert, werden Substandardwohnungen \u00bbsanft saniert\u00ab. Yilmaz, eine quirlige Kommunalpolitikern, die schon mal f\u00fcr ein Plakat im Dirndl posiert, will mit Argusaugen dar\u00fcber wachen, dass die Brunnenmarktszene nicht allm\u00e4hlich au\u00dfer Kontrolle ger\u00e4t.<\/p>\n<h2>Sieben Fernsehteams auf der Suche nach t\u00fcrkischem Lokalkolorit<\/h2>\n<p>Die 51-j\u00e4hrige Basisarbeiterin, geboren in Izmir und seit vier Jahrzehnten hier ans\u00e4ssig, verk\u00f6rpert die Integrationskompetenz der Wiener Sozialdemokraten. Selbst dem Staatsoberhaupt ist sie ein Begriff. \u00bbJ\u00f6, die Nurten vom Brunnenmarkt\u00ab, frohlockte Heinz Fischer bei einem Rundgang. \u00bbWie das klingt? Wie die Christl von der Post\u00ab, schauert es der roten Lokalmatadorin noch heute.<\/p>\n<p>Noch ist das Brunnenviertel fest in der Hand der SP\u00d6. Die Partei organisiert hier gern Festivals und erhebt Monopolanspruch. Wenn politische Konkurrenz in das rote Revier einzudringen versucht, empfindet dies die rote Parteiseele als eine Art Hausfriedensbruch. Als etwa im Juni dieses Jahres der europ\u00e4ische Gr\u00fcnen-Star Daniel Cohn-Bendit am Yppenplatz eine Rede hielt, verbiesterte das die Stimmung bis in das Rathaus \u2013 gerade in dem Szeneviertel, das sich im Entstehen befindet, m\u00fcssen die Genossen eine weitere gr\u00fcne Insel bef\u00fcrchten. Als sogar die schwarze Innenministerin mit ihrem Integrationsbus einen Stopp am Yppenplatz einlegte, war ein lautstarkes Gro\u00dfaufgebot der Jusos zur Stelle. Maria Fekter kam nicht wieder.<\/p>\n<p>H\u00e4ufig zieht es die Prominenz aus dem Rathaus auf Erkundungstour in ihren Multikulti-Hinterhof. Hierher, in seine \u00bbNahversorgungsoase\u00ab, wie er sagt, kommt auch der B\u00fcrgermeister, um in der t\u00fcrkischen Gro\u00dfraumgastst\u00e4tte Kent seine Integrationspl\u00e4ne vorzustellen. In dem lebendigen Speiselokal, in dem permanent der t\u00fcrkische TV-Sender TRT auf einem Gro\u00dfbildschirm flimmert, treffen die Bev\u00f6lkerungsgruppen aufeinander wie sonst nirgendwo in der Stadt. Als bei der Fu\u00dfball-EM 2008 die t\u00fcrkische Nationalmannschaft gegen die portugiesische Elf antrat, waren gleich sieben Kamerateams anwesend, um Lokalkolorit einzufangen. Doch au\u00dfer ein paar M\u00e4nnern am Stammtisch in der ersten Reihe hatte niemand Migrationshintergrund. Den Gro\u00dfteil der G\u00e4ste bildeten \u00bbSchwabos\u00ab, wie hier die Ottakringer genannt werden, die alle auch nur zum T\u00fcrkenschauen gekommen waren.<\/p>\n<p>\u00bbFr\u00fcher\u00ab, sinniert Herr Kurt. \u00bbFr\u00fcher\u00ab, best\u00e4tigt Herr Hans. Die beiden Pensionisten sitzen jeden Tag beim Neumeier in der Gaullachergasse, 15 Meter vom Brunnenmarkt entfernt. Von zehn Uhr vormittags bis acht Uhr abends. Sie erz\u00e4hlen von einem Brunnenmarkt, den es schon lange nicht mehr gebe. Vom Pferdefleischhauer, von den Bauern, die sich mit ihrer Ware noch vor dem Morgengrauen in die Stadt begeben h\u00e4tten, von den kleinen Ganoven im Caf\u00e9 M\u00fcller, das l\u00e4ngst dichtgemacht habe.<\/p>\n<p>Das Neumeier sei einmal eine Institution gewesen. \u00bbFr\u00fcher war das Wirtshaus immer voll\u00ab, erinnert sich die korpulente Wirtin, die neben einem eisernen Kanonenofen lehnt. \u00bbAber heute? Die T\u00fcrken trinken ja nichts.\u00ab Das Neumeier ist ein Beobachtungsposten ohne Aussicht. Ohne Musik. Ohne TV. Ohne Kontakt zu den Nachbarn. Ohne Speisekarte, weil es hier keine Speisen gibt. Es gibt Altbew\u00e4hrtes: Rot, Wei\u00df, Bier, Kaffee, Tschapperlwasser, Salzstangerln und \u00bbRauchen gestattet\u00ab. Meist herrscht Schweigen. Blo\u00df wenn sich ein neuer Gast in das Lokal verirrt, wird das Notwendigste geredet. \u00bbWir haben nur Stammg\u00e4ste. Und die sterben weg\u00ab, sinniert die Wirtin: \u00bbEs gibt eben keine Wirtshauskultur mehr. Die Jungen gehen jetzt lieber in die G\u2019spritztenlokale am Yppenplatz.\u00ab Dann versinkt sie wieder in Schweigen. Weiter unten, zwei H\u00e4userblocks entfernt, f\u00e4ngt das abendliche Gezwitscher eben erst an.<\/p>\n<p>Dieser Artikel stammt aus der <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ZEIT<\/a>, \u00d6sterreich Ausgabe 44 vom 22. Oktober 2009.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ottakring im Wandel: In Wien entsteht nach Berliner Vorbild ein schickes Viertel, wo bislang Ausl\u00e4nder dominierten Von Herbert Hacker und Gerd Millmann Quelle: DIE ZEIT Nr. 44 vom 22. 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