{"id":198,"date":"2012-05-16T21:16:49","date_gmt":"2012-05-16T19:16:49","guid":{"rendered":"https:\/\/gerdmillmann.wordpress.com\/?p=198"},"modified":"2012-05-16T21:16:49","modified_gmt":"2012-05-16T19:16:49","slug":"gebirgsschuetzen-feuer-frei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerd-millmann.at\/?p=198","title":{"rendered":"Gebirgssch\u00fctzen: Feuer frei!"},"content":{"rendered":"<p><em>Sch\u00fctzen aus Bayern pilgern nach \u00d6sterreich. Denn hier d\u00fcrfen sie noch mit Bleikugeln schie\u00dfen, die das Grundwasser vergiften. In ihrer Heimat ist das l\u00e4ngst verboten.<\/em><\/p>\n<p>Von Gerd Millmann<\/p>\n<p>Erschienen in DIE ZEIT Nr. 21\/2012 vom 16. Mai 2012<\/p>\n<p><!--more-->Papst Benedikt XVI. kann sich sicher f\u00fchlen: Sollte eines Tages die Schweizergarde meutern, stehen immer noch die Tegernseer Gebirgssch\u00fctzen Gewehr bei Fu\u00df. Das 85-j\u00e4hrige Oberhaupt aller Katholiken ist selbst Mitglied der Traditionsschie\u00dfgruppe aus Oberbayern. Doch obwohl der Pontifex mit h\u00f6chster kirchlicher Macht ausgestattet ist, kann er seinen wehrhaften Kameraden am Tegernsee derzeit nur durch Gebete helfen. Ihnen wurde n\u00e4mlich, von h\u00f6chst irdischen Kr\u00e4ften, namentlich der bayerischen Landesregierung, das Schie\u00dfen im Freien verboten.<\/p>\n<p>\u00bbBei uns san ja alle scho komplett deppert. Jetzt m\u00fcss ma nach Tirol fahr\u2019n, damit ma mit die Karabiner schie\u00dfen k\u00f6nnen.\u00ab Leutnant G\u00fcnter Gasteiger ist an und f\u00fcr sich ein besonnener Mann. Aber wenn es um die St\u00f6rung seines gelieb- ten Brauchtums geht, bebt der silbergraue Schnauzer des Salutzugf\u00fchrers der Gebirgssch\u00fctzenkompanie. Nicht am Schie\u00dfplatz unter dem wei\u00df-blauen Bayernhimmel, wie seit Generationen guter Brauch, sondern in unterirdischen Anlagen m\u00fcsse man nun Kimme und Korn auf die Schie\u00dfscheiben richten, erbost sich der des 65-J\u00e4hrige beim Bier im Br\u00e4ust\u00fcberl direkt am See. \u00bbAngeblich wegen der Bleibelastung im Boden. So ein Unsinn, als ob das irgendjemanden st\u00f6rt.\u00ab<\/p>\n<p>In Tirol st\u00f6rt es tats\u00e4chlich niemanden. Seit 2005 fahren die stolzen Gebirgssch\u00fctzen bewaffnet \u00fcber die Grenze. Im heiligen Land ist n\u00e4mlich die Welt noch in Ordnung, keine st\u00f6renden Umweltauflagen behindern hier das artgerechte Verhalten der Sch\u00fctzen. \u00bb9.6.2012: Karabiner-\u00dcbungsschie\u00dfen in Achenwald\u00ab, verk\u00fcndet die Terminvorschau der Tegernseer Gebirgssch\u00fctzen. Salutzugf\u00fchrer Gasteiger wird sich an dem Tag den feschen rostbraunen Janker anziehen und mit Blick auf das Karwendelgebirge auf die Gamsscheiben schie\u00dfen, bis die Krachlederne wackelt.<\/p>\n<p>Dass die Tegernseer Sch\u00fctzen in Achensee schie\u00dfen, ist nichts Neues. In der Vereinschronik hei\u00dft es \u00fcber das Jahr 1809: \u00bbUnter dem Obersten Graf Arco muss das Gebirgssch\u00fctzen-Corps in das von Bayern besetzte Tirol erneut ausr\u00fccken, als dort ein Aufstand unter Andreas Hofer ausbricht. Die Tegernseer sch\u00fctzen ihre Heimat am Achensee und Achental.\u00ab<\/p>\n<p>Im Unterschied zu damals sitzt der Feind heute aber nicht in Tirol, sondern im Umweltministerium in M\u00fcnchen. Seit Beginn des neuen Jahrtausends sind Betreiber von Schie\u00dfanlagen in Bayern verpflichtet, mit dem Umweltamt zu kooperieren. Die Auflagen sind streng, seit bei Messungen im Freistaat \u00e4u\u00dferst bedenkliche Ergebnisse bekannt wurden. Vor allem die Belastung durch Blei, Antimon und Arsen in der Erde \u2013 verursacht durch die Geschosse der Sch\u00fctzen \u2013 hat teils katastrophale Werte angenommen.<\/p>\n<p>Blei bildet den Kern der Projektile, die mit Gewehren verschossen werden. Bei jedem Schuss an der Zielscheibe vorbei dringt es in den Kugelfang ein, meist ein Erdwall. Beim Tontaubenschie\u00dfen landet alles Bleischrot in der Flora. Das Gift sickert durch Regen in das Grundwasser und gef\u00e4hrdet die Gesundheit der Anrainer. \u00bbErh\u00f6hte Bleikonzentrationen sch\u00e4digen die Blutbildung, innere Organe und das zentrale Nervensystem\u00ab, sagt der Wiener Allgemeinmediziner Peter Voitl. Irreparable Hirnsch\u00e4den und St\u00f6rungen des Nervensystems k\u00f6nnen die Folge sein. W\u00e4hrend aber in ganz \u00d6sterreich Bleileitungen ausgetauscht werden und Tankstellen nur noch bleifreies Benzin anbieten, ignoriert das wachsame Auge der Beh\u00f6rden die etwa hundert Freiluft-Schie\u00dfpl\u00e4tze, die es bundesweit gibt. Sie liegen meist abseits bewohnter Gebiete im Gr\u00fcnbereich und sind zwischen 15 und 100 Hektar gro\u00df.<\/p>\n<h2>Nur zwei ober\u00f6sterreichische Schie\u00dfpl\u00e4tze wurden geschlossen<\/h2>\n<p>\u00bbEs ist ein Skandal, dass es in \u00d6sterreich kein Kataster f\u00fcr Bodenbelastungen durch Blei gibt\u00ab, emp\u00f6rt sich Johann Maier. Der r\u00fchrige SP\u00d6-Abgeordnete wollte von Umweltminister Nikolaus Berlakovich (\u00d6VP) Auskunft \u00fcber die Bleibelastung erhalten. \u00bbDie Schie\u00dfpl\u00e4tze sind umweltpolitische Zeitbomben, aber der zust\u00e4ndige Minister tut so, als ginge es ihn gar nichts an.\u00ab Tats\u00e4chlich beruft sich Berlakovich auf Anfrage blo\u00df auf einen allgemeinen Umweltbericht \u2013 eine spezielle Pr\u00fcfung der B\u00f6den von Schie\u00dfpl\u00e4tzen ist nicht geplant.<\/p>\n<p>Einzig 2006 wurden zwei Pl\u00e4tze in Ober\u00f6sterreich im Auftrag des Umweltministeriums untersucht. Die Ergebnisse waren verheerend: \u00bbDer Boden im Bereich des Schie\u00dfplatzes ist mit Blei, Arsen und Antimon sowie in Teilbereichen auch durch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe verunreinigt. Insbesondere bei Blei werden verschiedene Bodenpr\u00fcfwerte in weiten Bereichen um mehr als das Zehnfache \u00fcberschritten\u00ab, hei\u00dft es im Bericht des Umweltbundesamtes \u00fcber den Wurftaubenschie\u00dfplatz Treffling. Am Schie\u00dfplatz Kuchlm\u00fchle sind die Zust\u00e4nde noch schlimmer: \u00bbEine Anreicherung von Blei in verschiedenen Pflanzen und Organismen konnte nachgewiesen werden. Die Verunreinigungen stellen eine erhebliche Gef\u00e4hrdung f\u00fcr das Schutzgut Boden und auch f\u00fcr das Schutzgut Grundwasser dar\u00ab, stellt das Amt trocken fest. Es blieb sein bisher letzter Pr\u00fcfauftrag in der Angelegenheit.<\/p>\n<p>Beide Pl\u00e4tze wurden zur Altlast erkl\u00e4rt und warten derzeit auf ihre Sanierung. Ein Schicksal, das auch andere Schie\u00dfpl\u00e4tze im Land treffen w\u00fcrde \u2013 g\u00e4be es denn Untersuchungen. In Tirol, wo die Tegernseer Gebirgssch\u00fctzen herumballern, hat noch keiner nach Bleiwerten gefragt. Und das soll so bleiben. \u00bbEs sind keine Vorhaben zur Einschr\u00e4nkung der Bleibelastung bekannt\u00ab, l\u00e4sst Umweltlandesrat Hannes Gschwentner ausrichten. Auch die anderen Bundesl\u00e4nder sehen keine Veranlassung nachzusehen, wie es um Boden, Pflanzen und Wasser in und um ihre Schie\u00dfpl\u00e4tze steht.<\/p>\n<p>In der Schweiz wollte man es genau wissen und hat vor f\u00fcnf Jahren den Boden auf der R\u00fctliwiese untersucht. Dort pflegen Schweizer B\u00fcrger seit Jahrhunderten die Kunst des Wettschie\u00dfens. Kurz nach der Messung wurde Kindern der obligate Besuch der Wiese verboten \u2013 hier schworen die Eidgenossen aus Uri, Schwyz und Unterwalden Ende des 15. Jahrhunderts einander Unterst\u00fctzung gegen die Habsburger. Die Wiese, auf der die Kinder ihre Jause einzunehmen pflegten, wurde mit Absperrbegrenzungen versehen. Anschlie\u00dfend wurde die gesamte obere Erdschicht mit Baggern abgetragen und als Sonderm\u00fcll entsorgt. Nicht immer unter dem Applaus der Schweizer. \u00bbN\u00e4chst dem Blei k\u00f6nnte in der Erde unter dem Gras vielleicht noch die Armbrust-Pfeilspitze aus Wilhelm Tells Jahren stecken. Weg damit, Sonderm\u00fcll\u00ab, emp\u00f6rte sich der aufgebrachte Patriot Ulrich Schl\u00fcer auf seiner Homepage \u00fcber die \u00bbLandvogte des 21. Jahrhunderts\u00ab.<\/p>\n<p>Das Bundesamt f\u00fcr Umwelt hat in der ganzen Schweiz 400 Schie\u00dfpl\u00e4tze untersuchen lassen. 8.000 Franken (6.660 Euro) Zuschuss pro Schie\u00dfscheibe zahlt der Bund f\u00fcr die Sanierung der verbleiten Pl\u00e4tze. Bis Ende 2012 m\u00fcssen alle Anlagen in Grundwasserzonen saniert sein, alle anderen bis zum Jahr 2020. \u00bbBez\u00fcglich Kostenverteilung gilt das Verursacherprinzip\u00ab, erkl\u00e4rt Christoph Wenger, Chef der Abteilung Boden des Bundesamts. \u00bbIn erster Linie sind die Sch\u00fctzen, welche die Belastung direkt verursacht haben beziehungsweise die Sch\u00fctzenvereine und die Gemeinden, die die Anlagen betreiben, kostentragungspflichtig.\u00ab Die Gesamtkosten f\u00fcr die Sanierungen der Schweizer Schie\u00dfanlagen sch\u00e4tzt Wenger auf 600 bis 900 Millionen Franken, das w\u00e4ren etwa 500 bis 750 Millionen Euro.<\/p>\n<p>\u00d6sterreichs Sch\u00fctzen und Anlagenbetreiber ersparen sich mangels amtlich festgestellter Sanierungsbed\u00fcrftigkeit diese Kosten. Blei ist hier kein Thema. Es sei denn bei Tieren. Immer wieder werden Steinadler-Findlinge in den Innsbrucker Alpenzoo gebracht. Sie haben fast alle eine Bleivergiftung. Schuld daran ist die Jagd nach Enten und anderen Wasserv\u00f6geln mit Schrot. Adler fressen die von J\u00e4gern vor Ort hinterlassenen Ged\u00e4rme der erschossenen Wasserv\u00f6gel \u2013 samt den Spuren der Bleimunition. Die Enten wiederum fressen gelegentlich die vielen Schrotk\u00f6rner, die nach der Jagd in ihrem Revier herumliegen, und vergiften sich damit. Die Flossenf\u00fc\u00dfler nehmen n\u00e4mlich gerne kleine Steine auf, um die Nahrung besser zu verdauen. Der Genuss von Flugenten kann Gourmets also schwer im Magen liegen. Das deutsche Bundesinstitut f\u00fcr Risikobewertung hat deshalb im vergangenen Jahr Kinder, Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch vor dem Genuss von Wild gewarnt. Die Bleibelastung sei wegen der Jagdmunition zu gro\u00df.<\/p>\n<p>Diesen Sommer tritt \u00f6sterreichweit ein Verbot von Bleimunition in Kraft. Es gilt allerdings nur f\u00fcr die Jagd auf Wasserv\u00f6gel. Im Jagdrevier und auf \u00d6sterreichs Schie\u00dfpl\u00e4tzen wird weiterhin mit Giftstoffen geballert. Hunderte Tonnen Blei landen so jedes Jahr im Erdreich und damit im Nahrungskreislauf. Zwar gibt es bleifreie Munition, aber die J\u00e4gerschaft wehrt sich dagegen, weil die Flugbahn der Projektile anders verl\u00e4uft als gewohnt. Einzig Andreas Januskovecz, Leiter des Forstamts der Stadt Wien, meint: \u00bb\u00dcber kurz oder lang muss das Blei aus der Munition verschwinden.\u00ab<\/p>\n<p>Dann d\u00fcrfen die Tegernseer Gebirgssch\u00fctzen endlich auch wieder daheim in Oberbayern unter heimatlichem Firmament schie\u00dfen und m\u00fcssen nicht als Bleitouristen ins Tirolerische ausweichen. Bis dahin werden aber noch viele Ma\u00df Bier im Br\u00e4ust\u00fcberl flie\u00dfen. Garantiert bleifrei wird die erste Woche im August f\u00fcr die Sch\u00fctzen werden. Salutzugf\u00fchrer G\u00fcnter Gasteiger wird mit seinen Kameraden im Sonderzug und in einwandfreier Montur ins Ausland reisen \u2013 diesmal unbewaffnet. Ehrenoffizier Benedikt XVI. l\u00e4dt in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo zur Privataudienz. Als Sch\u00fctzenhilfe der spirituellen Art.<\/p>\n<p>Dieser Artikel stammt aus der <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ZEIT<\/a> \u00d6sterreich Ausgabe Nr. 21\/2012 vom 16. Mai 2012.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sch\u00fctzen aus Bayern pilgern nach \u00d6sterreich. Denn hier d\u00fcrfen sie noch mit Bleikugeln schie\u00dfen, die das Grundwasser vergiften. In ihrer Heimat ist das l\u00e4ngst verboten. Von Gerd Millmann Erschienen in DIE ZEIT Nr. 21\/2012 vom 16. 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