{"id":227,"date":"2013-10-10T21:53:33","date_gmt":"2013-10-10T19:53:33","guid":{"rendered":"https:\/\/gerdmillmann.wordpress.com\/?p=227"},"modified":"2013-10-10T21:53:33","modified_gmt":"2013-10-10T19:53:33","slug":"sportfoerderung-hoch-weit-teuer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerd-millmann.at\/?p=227","title":{"rendered":"Sportf\u00f6rderung: hoch, weit, teuer"},"content":{"rendered":"<p><em>Die Sportf\u00f6rderung ist zu kompliziert und ineffizient. Doch anstatt das System zu reformieren, wird nun noch mehr Geld verteilt. Eine neue Analyse<\/em><\/p>\n<p>Von Gerd Millmann<\/p>\n<p>Erschienen in DIE ZEIT Nr. 42\/2013 vom 10. Oktober 2013<\/p>\n<p><!--more-->Der Jammer war gro\u00df, als \u00d6sterreichs Athleten vergangenes Jahr von den Olympischen Sommerspielen aus London heimkehrten. Zum ersten Mal seit 1964 hatten sie keine Medaille nach Hause gebracht. Doch auch die errungenen Titel der Vergangenheit, in deren Glanz sich Politiker und Funktion\u00e4re gerne sonnten, waren eher das Verdienst von Einzelk\u00e4mpfern als das Ergebnis gezielter Sportf\u00f6rderung. Nur wenn ausufernde B\u00fcrokratie, Parallelstrukturen und der damit verbundene parteipolitische Filz olympisch w\u00e4ren, h\u00e4tte \u00d6sterreich seine Medaillen auch im Sommer sicher. Also wurde Peter Schr\u00f6cksnadel, der Pr\u00e4sident des erfolgreichen Skiverbands \u00d6SV, zu Hilfe gerufen.<\/p>\n<p>Im September diagnostizierte der Herr des Wintersports das heimische Dilemma: \u201eAndere kleine L\u00e4nder, Kroatien oder Ungarn, machen bei Sommerspielen immer Medaillen. Dabei haben die viel weniger Geld f\u00fcr den Sport als wir.\u201c<\/p>\n<p>Schr\u00f6cksnadels Rezept: noch mehr Geld f\u00fcr den heimischen Sport. Die Protagonisten alter Strukturen sind nicht bereit, das verkrustete System aufzubrechen, in dem sie es sich gem\u00fctlich eingerichtet haben. Statt die Architektur des athletischen Betriebs zu analysieren und olympiafit zu machen, wurde blo\u00df dem barocken Sportdom ein neues T\u00fcrmchen aufgesetzt.<\/p>\n<p>Rio 2016 nennt sich der zwanzig Millionen Euro schwere Topf, mithilfe dessen \u00d6sterreichs beste Sommersportler in Olympiasieger verwandelt werden sollen. Zus\u00e4tzlich zu den 130 Millionen Euro, die j\u00e4hrlich auf Bundesebene f\u00fcr den gesamten Sport ausgesch\u00fcttet werden. \u201eIch rechne dadurch mit drei bis f\u00fcnf Medaillen bei den Olympischen Sommerspielen in Rio\u201c, gibt sich Schr\u00f6cksnadel optimistisch. 47 handverlesene Einzelsportler und sieben Nationalteams werden zu diesem Zweck mit Geld \u00fcbersch\u00fcttet. Die Mittel stammen aus dem Budget des Bundesministeriums f\u00fcr Landesverteidigung und Sport. Ein Dreierkomitee lotet aus, wer wie viel erh\u00e4lt. Der 72-j\u00e4hrige Schr\u00f6cksnadel ist als Vierter im Bunde Chefentscheider des Gremiums.<\/p>\n<p>Der Tiroler Alpenkaiser herrscht nicht nur \u00fcber den erfolgreichsten Sportverband des Landes \u2013 den \u00d6SV. Ohne ihn geht im gesamten Wintersport nichts. Er dominiert ein Wirtschaftsimperium aus Skigebieten, Bergbahngesellschaften und Event-Organisationen. Und er trifft die Entscheidungen im Austria Ski Pool, in dem sich gro\u00dfe Unternehmen einfinden, die mit den Ski-Idolen werben wollen. Jetzt hat diese Symbolfigur des funktion\u00e4rskontrollierten Sports auch im bislang Schr\u00f6cksnadel-freien Sommersport das gro\u00dfe Sagen.<\/p>\n<p>\u201eDa w\u00fcnsche ich ihm viel Gl\u00fcck bei der Expertise zu modernem F\u00fcnfkampf oder Rhythmischer Gymnastik\u201c, sagt der Generalsekret\u00e4r des Radsportverbands, Rudolf Massak zum neuen Aufgabenbereich des Skipr\u00e4sidenten. \u00c4hnlich skeptisch ist Wolfgang Konrad, einst Weltklasse-Hindernisl\u00e4ufer und langj\u00e4hriger Organisator des Vienna City Marathons: \u201eWarum hat \u00d6sterreich eigentlich bei den alpinen Skibewerben der Winterspiele 2010 nur noch 60 Prozent der Medaillen des Jahres 2006 gemacht, wenn Herr Schr\u00f6cksnadel doch ach so kompetent ist?\u201c<\/p>\n<h2>Peter Schr\u00f6cksnadel ist f\u00fcr viele der Sport-Nikolo mit dem F\u00fcllsack<\/h2>\n<p>Andernorts wird Schr\u00f6cksnadels Engagement positiv aufgenommen, er sei der \u201eWunderwuzzi\u201c des Sommersports. Verbandspr\u00e4sidenten und Sportler klatschen Beifall zu seiner Installierung als Sport-Nikolo mit dem F\u00fcllsack. Es gibt aber auch Sportler, die das anders sehen und trotzdem nichts sagen. \u201eKein Wunder, schlie\u00dflich entscheidet der Mann dar\u00fcber, ob und wie viel Geld ich bekomme\u201e, meint ein gef\u00f6rderter Olympiasportler. \u201eIch bin doch nicht bl\u00f6d und kritisiere den.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr Konrad ist klar, warum nach dem Olympiadebakel von London nicht nach den tieferliegenden Ursachen gesucht wurde: \u201eWeil dieselben Leute, die seit Jahrzehnten im Sport entscheiden, sich nicht selbst als Schuldige ausmachen wollen.\u201c<\/p>\n<p>Die F\u00f6rdergelder werden im Spannungsfeld zwischen Spitzen- und Breitensport vergeben. \u00d6sterreich leistet sich drei bundesweite Dachverb\u00e4nde f\u00fcr die Vereine: Die Sportunion, die Arbeitsgemeinschaft f\u00fcr Sport und K\u00f6rperkultur in \u00d6sterreich (ASK\u00d6) und den Allgemeinen Sportverband \u00d6sterreichs (ASV\u00d6).\u00a0 Sie vertreten mehr als drei Millionen Mitglieder \u2013 und sind bis auf den weitgehend parteifreien ASV\u00d6 parteipolitisch eindeutig zuordenbar.<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident des ASK\u00d6 ist Peter Wittmann, Nationalratsabgeordneter der SP\u00d6. Der Union steht Peter Haubner vor, der f\u00fcr die \u00d6VP im Parlament sitzt. Diese Dachverb\u00e4nde haben jeweils neun Landesverb\u00e4nde \u2013 ebenfalls parteipolitisch besetzt. Dazu kommen an die 100 Fachverb\u00e4nde, zum Beispiel der Fu\u00dfballverband oder der Tischtennisverband. Auch sie haben jeweils neun Landesfachverb\u00e4nde. \u00dcber alldem thront als Sahneh\u00e4ubchen die Bundessportorganisation BSO, in der 67 Sportarten samt der drei Dachverb\u00e4nde vertreten sind \u2013 sowie das \u00d6sterreichische Olympische Komitee (\u00d6OC), in dem ebenfalls die Fachverb\u00e4nde entscheiden. Sie sind auch bei der \u00d6sterreichischen Sporthilfe mit von der Partie. Dazu kommt, dass der BSO-Pr\u00e4sident traditionell ein Roter und der \u00d6OC-Pr\u00e4sident stets ein Schwarzer sein muss. Die Stellvertreter sind selbstredend der anderen Coleur zugeh\u00f6rig. Dieses selbstreferenzielle System hat sich im Lauf von Jahrzehnten einzementiert.<\/p>\n<p>Unz\u00e4hlige Parallelstrukturen und Kompetenz\u00fcberschneidungen pr\u00e4gen die Organisation des Sports. So gibt es f\u00fcr Spitzensportler mehrere F\u00f6rderschienen: Das Team Rot-Wei\u00df-Rot, die Sporthilfe, das Projekt Rio 2016 sowie den Heeressport auf Bundesebene. Dazu kommen Landes- und Gemeindef\u00f6rderungen. Einkommensgrenzen gibt es keine. Deshalb bekommt der Skiprofi Marcel Hirscher trotz potenter Sponsoren genauso F\u00f6rderungen wie zum Beispiel ansonsten mittellose Ruderer. F\u00fcr Au\u00dfenstehende mutet dieses Mobile befremdend an.<\/p>\n<h2>Trotz Topleistungen werden manche Sportler nicht vom Heer gef\u00f6rdert<\/h2>\n<p>\u201eDas System ist ungerecht\u201c, sagt G\u00fcnther Matzinger. Im August gewann der 26-J\u00e4hrige die Staatsmeisterschaften im 800-Meter-Lauf. Mit seiner Bestzeit st\u00fcnde ihm ein Platz als Heeressportler zu, und damit ein gesichertes Einkommen. Schlie\u00dflich f\u00f6rdert das Bundesheer auf diese Weise derzeit 192 Sommer- und Wintersportler. Doch Matzinger fehlt der rechte Unterarm: Er ist untauglich. Dem Doppelsieger der Paralympics 2012 in London ist dadurch der Weg zum staatlich gef\u00f6rderten Sportprofi verbaut \u2013 genau wie dem wegen einer Lungenkrankheit in der Kindheit untauglichen Weltrekordschwimmer Markus Rogan oder jenen Athleten, die aus Gewissensgr\u00fcnden einen Zivildienst statt des Wehrdienstes leisten. Matzinger findet, dass Profisportler vom Gesundheitsministerium gef\u00f6rdert werden sollten: \u201eSchlie\u00dflich ist es egal, wer das Steuergeld ausbezahlt.\u201c<\/p>\n<p>Der Rechnungshof nahm die Sportf\u00f6rderung bereits zweimal unter die Lupe und kritisierte vor allem, dass Funktion\u00e4re \u00fcber F\u00f6rderungen entscheiden, die ihren eigenen Verb\u00e4nden zugutekommen. &#8222;Wir haben hier die Sozialpartnerschaft der Sechzigerjahre, allerdings nur deren Nachteile&#8220;, sch\u00fcttelt ein hoher Sportfunktion\u00e4r den Kopf. Der Effekt: Von den insgesamt 80 Millionen Euro an besonderer Sportf\u00f6rderung, die der Bund jedes Jahr f\u00fcr den Spitzensport vorsieht, landen nur 20 Millionen bei den 60 Fachverb\u00e4nden, die damit ihre Fachtrainer bezahlen sollen. Der Rest versickert in Verwaltung, unkoordinierten PR-Ma\u00dfnahmen und Wohlf\u00fchl- und Jubelveranstaltungen der alimentierten Verb\u00e4nde.<\/p>\n<p>Beispielhaft f\u00fcr die Ineffizienz im Sport ist das Mentoring-Programm der Sporthilfe. Mit jeweils 5.000 Euro f\u00f6rdern Prominente ausgew\u00e4hlte Sportler. Die wiederum erhalten davon nur 3.000 Euro, der Rest geht an die Sporthilfe.<\/p>\n<p>Und wehe dem, der die gewachsene Ordnung st\u00f6rt. Als Sportminister der SP\u00d6 verstieg sich Norbert Darabos 2007 zu der Forderung, BSO und \u00d6OC nach deutschem Vorbild einfach zusammenzulegen, schlie\u00dflich fungiert das Olympische Komitee ohnedies vornehmlich als Reiseveranstalter f\u00fcr die \u00f6sterreichischen Olympioniken. Doch dem Minister wurde von schwarzer wie von der eigenen roten Sportreichsh\u00e4lfte geh\u00f6rig der Marsch geblasen. Beide Parteien liefen Gefahr, ihr Sportspielzeug zu verlieren.<\/p>\n<p>In der Praxis sind nicht alle Sportler gleich, von den Vereinen ganz zu schweigen. Der SK Rapid zum Beispiel wird kr\u00e4ftig von der Stadt Wien gef\u00f6rdert. Kein Wunder, ist der Kickerclub doch f\u00fcr Zigtausende Fans Religion. K\u00f6nnte nicht das eine M\u00f6glichkeit zum Einsparen von Steuergeld bieten, die offizielle Anerkennung Rapids als Religionsgemeinschaft? Rapid w\u00e4re dann Unterrichtsfach, k\u00f6nnte Schulen etablieren, w\u00e4re von der Grundsteuer befreit, und \u2013 am wichtigsten: Kein Fan der Wiener Austria d\u00fcrfte Rapid-Angeh\u00f6rige \u00f6ffentlich insultieren. Das w\u00e4re eine strafbare Herabw\u00fcrdigung einer religi\u00f6sen Lehre. Das Kultusamt best\u00e4tigt, dass Rapid s\u00e4mtliche Kriterien erf\u00fcllt: Tradition, Mitglieder, religi\u00f6ser Zweck &#8230; Einzig beim Thema Transzendenz, also dem Glauben an eine \u00fcberirdische Macht, z\u00f6gern die Beamten. Ein Ausweg w\u00e4re, Rapids Glaube an eine Champions-League-Teilnahme als transzendente Wunschvorstellung einzustufen. Davon will freilich die Vereinsf\u00fchrung von Rapid nichts wissen.<\/p>\n<p>Bleibt nur, mit gutem Glauben weiterzumachen. Und darauf zu hoffen, dass die \u201et\u00e4gliche Turnstunde\u201c bessere Fu\u00dfballer hervorbringt \u2013 und den einen oder anderen Medaillengewinner im Sommersport. Die Forderung nach einer t\u00e4glichen Sporteinheit war die einzige konkrete Ma\u00dfnahme, die von allen Spitzensportfunktion\u00e4ren nach der Medaillenpleite von London vorgebracht worden war. Wenn Kinder t\u00e4glich turnen, k\u00f6nnte es nat\u00fcrlich auch sein, dass sie am Abend nur noch wenig Lust zum Besuch eines Sportvereins versp\u00fcren. Dann w\u00e4re zumindest der Volksgesundheit gedient. Das ist ja immerhin etwas.<\/p>\n<p>Dieser Artikel stammt aus der <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ZEIT<\/a>, \u00d6sterreich Ausgabe 42\/2013 vom 10. Oktober 2013.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Sportf\u00f6rderung ist zu kompliziert und ineffizient. Doch anstatt das System zu reformieren, wird nun noch mehr Geld verteilt. Eine neue Analyse Von Gerd Millmann Erschienen in DIE ZEIT Nr. 42\/2013 vom 10. 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