{"id":245,"date":"2014-04-10T22:07:10","date_gmt":"2014-04-10T20:07:10","guid":{"rendered":"https:\/\/gerdmillmann.wordpress.com\/?p=245"},"modified":"2014-04-10T22:07:10","modified_gmt":"2014-04-10T20:07:10","slug":"die-sklaven-der-exzellenzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerd-millmann.at\/?p=245","title":{"rendered":"Die Sklaven der Exzellenzen"},"content":{"rendered":"<p><em>Im Schutz der diplomatischen Immunit\u00e4t werden Hausangestellte in Wien miserabel behandelt. Der Kampf dagegen ist z\u00e4h<\/em><\/p>\n<p>Von Gerd Millmann<\/p>\n<p>Erschienen in <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DIE ZEIT<\/a> Nr. 16\/2014 vom 10. April 2014<\/p>\n<p><!--more-->Es ist der Tag der diplomatischen Pfauenr\u00e4der. Beim allj\u00e4hrlichen Neujahrsempfang des Bundespr\u00e4sidenten am 19. J\u00e4nner 2014 hatten sich die Botschafter aus aller Welt wieder in Schale geworfen, um ihre Nation in der Wiener Hofburg m\u00f6glichst eindrucksvoll zu repr\u00e4sentieren. Dort dominieren Handkuss, Sch\u00e4rpen und Courtoisie.<\/p>\n<p>Schon auf dem Weg zum protokollarischen H\u00f6hepunkt des Jahres hat das diplomatische Korps in Wien sein berufliches Fingerspitzengef\u00fchl unter Beweis stellen m\u00fcssen. Die feierlich mit Staatswappen geschm\u00fcckten Limousinen der Exzellenzen hatten sich n\u00e4mlich von der Hofburg bis zum Burgtheater gestaut. Und dort trat die sehr weltliche Stra\u00dfenverkehrsordnung in Kraft. Die wartenden Botschaftskarossen in der L\u00f6welstra\u00dfe hatten Nachrang, die am Josef-Meinrad-Platz hatten Vorrang. So wurde die Kreuzung hinter der Burg zum Schauplatz verkehrsdiplomatischer Gesten. Da \u00fcberlie\u00df der italienische Botschafter seinem mexikanischen Kollegen gro\u00dfz\u00fcgig den Vorrang, und sogar das Beharren der US-amerikanischen Botschafterin auf ihrer Vorfahrt wurde ohne die verkehrs\u00fcblichen Unmuts\u00e4u\u00dferungen wie Dr\u00e4ngeln oder gar Hupen zur Kenntnis genommen. So h\u00f6flich kann Diplomatie sein.<\/p>\n<p>Sie kann aber auch anders. Hinter manchen Mauern nobler Villen der Hauptstadt herrschen Ausbeutung, Rechtlosigkeit und Hausarrest. Im Juni 2008 nutzte Frau T. einen unaufmerksamen Augenblick ihres diplomatischen Dienstgebers, um aus dessen Haus zu Freunden zu fl\u00fcchten. Die als Hausangestellte besch\u00e4ftigte Filipina musste zuvor drei Jahre lang bis zu 120 Stunden pro Woche schuften, durfte das Haus nicht alleine verlassen, bekam daf\u00fcr nur 180 Euro im Monat und war nicht sozialversichert. Diese sklaven\u00e4hnlichen Zust\u00e4nde lagen nicht am mangelnden Einkommen des Hausherrn. Faisal A. (Name ge\u00e4ndert) arbeitet seit Jahren in der oberen Managementebene der Organisation erd\u00f6lexportierender L\u00e4nder (Opec) in Wien. Und er genie\u00dft diplomatische Immunit\u00e4t.<\/p>\n<p>Drei Jahre nach ihrer Flucht entschied sich Frau T., beim Verein LEF\u00d6-IBF, der Interventionsstelle f\u00fcr Frauenhandel, um Hilfe anzusuchen. Dort nahm man mit der Arbeiterkammer Wien Kontakt auf, die im Namen von Frau T. 5.000 Euro einforderte. Der Rest der Anspr\u00fcche war leider bereits verj\u00e4hrt. &#8222;Bei Gericht aber hat Herr A. seine absolute Immunit\u00e4t und damit die Unzul\u00e4ssigkeit des Rechtswegs eingewandt&#8220;, erinnert sich Karmen Riedl von der Wiener Arbeiterkammer. &#8222;Das Gericht hat dem recht geben m\u00fcssen.&#8220; Erst nach Druck der \u00d6ffentlichkeit und des Au\u00dfenministeriums bezahlte der \u00d6lfunktion\u00e4r 1.500 Euro an seine ehemalige Angestellte. Trotz einer Anzeige wegen Menschenhandels wurde er \u2013 wegen seiner Immunit\u00e4t \u2013 nicht strafrechtlich verurteilt. So wie in allen F\u00e4llen diplomatischer Sklaverei bisher.<\/p>\n<p>Frau T. ist mit ihrer Odyssee nicht allein. Die widerrechtliche Ausbeutung von Frauen in Diplomatenhaushalten ist ein nach wie vor aktuelles Thema. Nachdem Sebastian Kurz vor drei Monaten zum Au\u00dfenminister ernannt worden war, erhielt er eine hauseigene Informationsmappe &#8222;zu ausgew\u00e4hlten aktuellen Arbeitsbereichen&#8220;. Darin hei\u00dft es auf einer der ersten Seiten: &#8222;Ein Kernanliegen des BMeiA\/Protokollabteilung ist die Verhinderung der Ausbeutung des Hauspersonals von Diplomaten&#8220;. Etwa 17.000 Diplomaten wirken in \u00d6sterreich. Knapp 200 angemeldete private Hausangestellte arbeiten in Diplomatenhaushalten. Und weiter steht in diesem Vademecum f\u00fcr den Au\u00dfenminister: &#8222;Die \u00dcberpr\u00fcfung des Arbeitsalltags ist aufgrund der diplomatischen Immunit\u00e4t ihrer Arbeitgeber schwierig.&#8220;<\/p>\n<p>Von &#8222;250 Frauen, die sich jedes Jahr bei uns um Hilfe wenden, sind drei bis f\u00fcnf Besch\u00e4ftigte in diplomatischen Haushalten&#8220;, sagt Evelyn Probst von LEF\u00d6-IBF. Die meisten dieser Frauen kommen aus den Philippinen und wollen in Wien ein paar Jahre arbeiten, um ihre Familie zu Hause zu versorgen. &#8222;Sie m\u00fcssen im Diplomatenhaushalt rund um die Uhr f\u00fcr Arbeiten zur Verf\u00fcgung stehen, werden eingesch\u00fcchtert, respektlos behandelt und bekommen viel zu wenig Geld&#8220;, so Probst. Dabei stehen einer Haushaltsangestellten laut Kollektivvertrag mindestens 1.000 Euro im Monat zu. Und das 15-mal im Jahr, weil der Kollektivvertrag eine Sechstagewoche erlaubt.<\/p>\n<p>Frau U. aus Nepal wusste nichts von ihren Rechten. Sie ist Analphabetin und war mit dem Versprechen nach Wien gelockt worden, nur f\u00fcr die Betreuung der drei Kinder einer Funktion\u00e4rin der Atomenergieagentur IAEO zust\u00e4ndig zu sein. Tats\u00e4chlich musste die Frau neben der Kinderbetreuung t\u00e4glich von 6 Uhr morgens bis 21 Uhr schuften, f\u00fcr acht Personen kochen und ihnen hinterherputzen. Manchmal bekam sie sonntags frei, allerdings durfte sie das Haus niemals verlassen. 350 bis 400 Euro im Monat zahlte die Diplomatin f\u00fcr ihre h\u00e4usliche Sklavin \u2013 bis diese kurz vor Weihnachten 2012 fl\u00fcchten konnte.<\/p>\n<p>Es sind diese unglaublichen F\u00e4lle diplomatischen Fehlverhaltens, die das Au\u00dfenministerium aktiv werden lie\u00df.<\/p>\n<h2>Viele haben Angst, nach ihrer Flucht aus \u00d6sterreich ausgewiesen zu werden<\/h2>\n<p>Es ist ausgerechnet die 1961 beschlossene Wiener Konvention f\u00fcr Diplomatische Beziehungen, die ein Eingreifen \u00f6sterreichischer Beh\u00f6rden verhindert. Im Zweifelsfall steht die diplomatische Immunit\u00e4t \u00fcber allem. Trotzdem hat das Au\u00dfenministerium Verbesserungen umsetzen k\u00f6nnen. So erhalten die k\u00fcnftigen Hausangestellten vom Ministerium vor Antritt ihres Jobs noch in ihrer Heimat Informationen \u00fcber ihre Rechte und dar\u00fcber, an wen sie sich im Notfall wenden k\u00f6nnen. Auch muss der Arbeitgeber einen Wohnungsplan samt eigenem Zimmer f\u00fcr die Angestellten vorweisen.<\/p>\n<p>Elisabeth Tichy-Fisslberger ist die Koordinatorin zur Bek\u00e4mpfung des Menschenhandels im Ministerium. Sie hat im vergangenen November eine Informationsveranstaltung organisiert, an der 50 Diplomatenhausangestellte teilgenommen haben.<\/p>\n<p>Dazu kommt noch diplomatischer Druck. In bekannt gewordenen F\u00e4llen von Ausbeutung ersucht das Au\u00dfenamt die Botschaft des betroffenen Landes um Aufhebung der Immunit\u00e4t \u2013 mit wechselndem Erfolg. Meist aber reisen die Diplomaten aus, wenn ruchbar wird, dass ihr Status in Gefahr sein k\u00f6nnte. &#8222;Leider kann nur der betroffene Staat die Immunit\u00e4t aufheben&#8220;, bedauert Evelyn Probst von LEF\u00d6-IBF. Sie betont: &#8222;Wir kooperieren eng mit dem Au\u00dfenministerium, das funktioniert sehr gut.&#8220; Probst und ihre Kolleginnen k\u00fcmmern sich auch um neue Jobs f\u00fcr die ehemaligen Botschaftssklavinnen.<\/p>\n<p>Die ausbeuterischen diplomatischen Arbeitgeber kommen \u2013 egal, ob in Berlin oder Wien \u2013 haupts\u00e4chlich aus dem arabischen und asiatischen Raum. Manche Besch\u00e4ftigte haben immer noch Angst, nach einer Flucht vom Arbeitgeber aus \u00d6sterreich ausgewiesen zu werden. &#8222;Opfer von Menschenhandel haben seit 1998 ein Recht auf Aufenthalt in \u00d6sterreich&#8220;, sagt Probst. Ein legaler Aufenthalt ist aber gar nicht notwendig, um Entsch\u00e4digung nach dem Verbrechensopfergesetz zu erhalten. Damit werden Krankenhausrechnungen bezahlt, aber auch psychotherapeutische Behandlungen.<\/p>\n<p>Im Kern geht es um die Frage, was schwerer wiegt. Der diplomatische Status oder die Menschenrechte? Eine deutsche Haushaltssklavin, die von einem saudischen Diplomaten in Berlin ausgebeutet wurde, wollte genau diese Frage vom Bundesverfassungsgerichtshof in Karlsruhe beantwortet wissen. Doch die Aufhebung der diplomatischen Immunit\u00e4t des Hausherrn durch Saudi-Arabien verhinderte diesen Gerichtsentscheid im vergangenen Dezember. Daf\u00fcr konnte die Frau von ihrem ehemaligen Chef erfolgreich vor dem Arbeitsgericht eine Nachzahlung erstreiten.<\/p>\n<p>In \u00d6sterreich hat keine der Betroffenen den entbehrungsreichen und teuren Weg durch die Instanzen antreten k\u00f6nnen, um zu kl\u00e4ren, ob Menschenrechte tats\u00e4chlich durch diplomatische Rechte ausgehebelt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Steht die diplomatische Immunit\u00e4t \u00fcber den Menschenrechten?<\/h2>\n<p>F\u00fcr Frau Probst ist die Diplomatensklaverei zwar skandal\u00f6s, aber &#8222;ich w\u00fcrde gerne wissen, wie es den vielen anderen Haushaltsangestellten in Nicht-Diplomatenhaushalten in \u00d6sterreich eigentlich geht&#8220;. Dazu gibt es kaum belastbare Zahlen, dar\u00fcber hinaus sind hier Schwarzarbeit und Schattenwirtschaft weit verbreitet.<\/p>\n<p>Das k\u00f6nnte sich nun zum Besseren wenden. 2011 hat die Internationale Arbeitsorganisation ILO das \u00dcbereinkommen 189 \u00fcber menschenw\u00fcrdige Arbeit f\u00fcr Hausangestellte verabschiedet. Es st\u00e4rkt die Position der gesch\u00e4tzten 52 Millionen Hausangestellten weltweit. W\u00e4hrend die Philippinen und die meisten Herkunftsl\u00e4nder der Angestellten das \u00dcbereinkommen bereits ratifiziert haben, stockt dieser Prozess in \u00d6sterreich. Deutschland und Italien haben die Ratifikation \u2013 als Verpflichtung zu deren Umsetzung \u2013 hingegen bereits hinter sich. Im sozialpartnerschaftlichen \u00d6sterreich sperrt sich aber laut dem zust\u00e4ndigen Sozialministerium die Wirtschaftskammer gegen Besserstellungen f\u00fcr Haushaltsangestellte.<\/p>\n<p>Dieser Artikel stammt aus der <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ZEIT<\/a>, \u00d6sterreich Ausgabe 16\/2014 vom 10. April 2014.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Schutz der diplomatischen Immunit\u00e4t werden Hausangestellte in Wien miserabel behandelt. Der Kampf dagegen ist z\u00e4h Von Gerd Millmann Erschienen in DIE ZEIT Nr. 16\/2014 vom 10. 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