{"id":290,"date":"2014-10-30T06:20:10","date_gmt":"2014-10-30T05:20:10","guid":{"rendered":"https:\/\/gerdmillmann.wordpress.com\/?p=290"},"modified":"2014-10-30T06:20:10","modified_gmt":"2014-10-30T05:20:10","slug":"zwangsarbeit-fuer-den-klassenfeind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerd-millmann.at\/?p=290","title":{"rendered":"Zwangsarbeit f\u00fcr den Klassenfeind"},"content":{"rendered":"<p><em>In DDR-Gef\u00e4ngnissen schufteten H\u00e4ftlinge f\u00fcr westliche Unternehmen \u2013 darunter auch \u00f6sterreichische<\/em><\/p>\n<p>Von Gerd Millmann<\/p>\n<p>Erschienen in DIE ZEIT, Nr. 45\/2014 vom 30. Oktober 2014<\/p>\n<p><!--more-->Bei Edda Sperling sind die T\u00fcren nie verschlossen. \u201eDas halte ich seit meiner Haft nicht mehr aus\u201c, sagt sie. Die 60-J\u00e4hrige musste als Zwangsarbeiterin f\u00fcr die vor 25 Jahren untergegangene Deutsche Demokratische Republik (DDR) schuften. \u201eUm f\u00fcnf Uhr wecken, abr\u00fccken zur Arbeit \u2013 Strumpfhosen f\u00fcr den Westen. Das war Sklaventreiberei, das war menschenverachtend, wie wir gehalten wurden, was wir erf\u00fcllen mussten. Wir sind kaputt und keiner k\u00fcmmert sich darum.\u201c<\/p>\n<p>Sperling kam in den 1970er Jahren ins Frauengef\u00e4ngnis Hoheneck in Sachsen. Ihr Verbrechen: versuchte Republikflucht. Sie hatte durch die geschlossene Grenze der Diktatur in die Bundesrepublik Deutschland fl\u00fcchten wollen, die als \u201efaschistischer Feindesstaat\u201c galt. Bis zu f\u00fcnf Jahre Haft gab es daf\u00fcr. Aber auch die \u201eungesetzliche Sammlung von Nachrichten\u201c, \u201elandesverr\u00e4terische Nachrichten\u00fcbermittlung\u201c, \u201eungesetzliche Verbindungsaufnahme\u201c oder \u201estaatsfeindliche Hetze\u201c wurden von der DDR-Justiz vehement geahndet. Der Spitzelstaat versuchte jede Kritik durch abschreckende Urteile im Keim zu ersticken.<\/p>\n<p>Die Zahl der politischen H\u00e4ftlinge in der 41-j\u00e4hrigen Geschichte des Landes wird auf bis zu 250.000 Personen gesch\u00e4tzt \u2013 und f\u00fcr sie alle bestand Arbeitspflicht in einem der 600 Staatsbetriebe. Der Gro\u00dfteil musste dort f\u00fcr Westfirmen schuften. F\u00fcr Ikea, f\u00fcr Aldi, f\u00fcr Quelle, C&amp;A oder Neckermann. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Mehrere Hundert westliche Unternehmen haben Waren bezogen, die von H\u00e4ftlingen produziert wurden, zeigen die Recherchen des Historikers Tobias Wunschik, Autor des Buches Knastware f\u00fcr den Klassenfeind . Auch \u00f6sterreichische Firmen waren darunter, die heute von dieser Vergangenheit nichts mehr wissen wollen. Die Zwangsarbeiter der NS-Diktatur sind entsch\u00e4digt worden, um jene in der DDR missbrauchten Arbeitskr\u00e4fte k\u00fcmmert sich niemand.<\/p>\n<p>\u201eZum Beispiel mussten 300 H\u00e4ftlingsarbeiter aus dem Jugendgef\u00e4ngnis Ichtershausen in der Maschinenfabrik und Eisengie\u00dferei Dessau Antriebsgetriebe f\u00fcr die V\u00f6st-Alpine AG herstellen\u201c, sagt Wunschik. Belegt ist auch, dass in einem anderen volkseigenen Betrieb, dem Edelstahlwerk Freital, Gefangene Stahl f\u00fcr den damaligen V\u00f6st-Betrieb Schoeller-Bleckmann in Ternitz gossen. Die \u00d6sterreichische Lloyd Wien hat in DDR-Fabriken Schiffe von Zwangsarbeitern bauen lassen.<\/p>\n<p>Auch im Fotochemischen Kombinat Wolfen, in den Keramischen Werken Hernsdorf und in der Gie\u00dferei Torgelow mussten politische H\u00e4ftlinge f\u00fcr \u00f6sterreichische Betriebe schuften, f\u00fcr welche, ist nach wie vor unklar. Die meisten Auftraggeber lassen sich mittlerweile nur noch schwer eruieren, weil das Thema historisch kaum bearbeitet ist. Au\u00dferdem wurde diskret vorgegangen, da schon damals Auftr\u00e4ge an DDR-Betriebe als anr\u00fcchig galten und gerne verschleiert wurden.<\/p>\n<p>Dennoch fanden Berichte immer wieder einen Weg an die \u00d6ffentlichkeit, zum Beispiel 1982 in einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung . \u201eIm Westen h\u00e4tte man Bescheid wissen k\u00f6nnen, wenn man wollte\u201c, stellt Christian Sachse dazu fest. Der Politikwissenschaftler forscht zum Thema DDR-Zwangsarbeit. Die Arbeitsbedingungen waren zum Teil katastrophal. \u201eEs gab Bestrafungen f\u00fcr die Untererf\u00fcllung von Normen, das wurde auch als Sabotage ausgelegt. Dunkelhaft, das Festketten an Betten und so weiter waren die \u00fcblichen Strafen.\u201c<\/p>\n<p>Generell wurde wenig Wert auf Sicherheitsma\u00dfnahmen gelegt. Daher kam es h\u00e4ufig zu Arbeitsunf\u00e4llen. Politische Gefangene galten als hoffnungslose F\u00e4lle und wurden schlechter behandelt als \u201egew\u00f6hnliche\u201c H\u00e4ftlinge. Denn diese wurden immerhin noch als resozialisierbar angesehen. \u201eAlso wurden die Kriminellen zur Disziplinierung und \u00dcberwachung der politischen Gefangenen eingesetzt\u201c, erz\u00e4hlt Wunschik. Wer \u201eaus Feindschaft Verbrechen gegen die DDR\u201c ver\u00fcbt hatte, f\u00fcr den waren die Haftbedingungen \u201estrenger auszugestalten als f\u00fcr die \u00fcbrigen Strafgefangenen\u201c, so sahen es die Richtlinien f\u00fcr den \u201esozialistischen Strafvollzug\u201c vor. Gesundheitssch\u00e4den und psychische Langzeitfolgen waren f\u00fcr Tausende politische Gefangene die Folgen.<\/p>\n<h2>\u201eGerechtigkeit und die Einrichtung eines Zwangsarbeiterfonds\u201c<\/h2>\n<p>Ein weiterer Grund f\u00fcr die unklare Datenlage zu dem heiklen Thema sind sogenannte Umgehungskonstruktionen. Das westdeutsche Unternehmen Siemens etwa durfte mit der DDR nicht direkt Gesch\u00e4fte machen. \u201eAlso suchte Siemens \u00f6sterreichische Partner, um das Gesch\u00e4ft unter \u00f6sterreichischer Flagge laufen zu lassen\u201c, erinnert sich der Journalist Ewald K\u00f6nig, langj\u00e4hriger DDR-Korrespondent der Tageszeitung Die Presse .<\/p>\n<h2>Honeckers erster westlicher Staatsbesuch f\u00fchrte nach Wien<\/h2>\n<p>Nicht ohne Grund wurde \u00d6sterreich als Vermittler und Strohmann gesucht: Die Beziehungen zur DDR waren au\u00dferordentlich gut. Als erster westlicher Regierungschef besuchte SP\u00d6-Bundeskanzler Bruno Kreisky 1978 die DDR. Erich Honecker, der Staatsratsvorsitzende, durfte 1980 offiziell nach Wien reisen, zu seinem ersten Westbesuch. Auch Bundespr\u00e4sident Rudolf Kirchschl\u00e4ger leistete mit seinem Staatsbesuch in die DDR 1983 einen Beitrag dazu, dass sich die realsozialistische Diktatur auf dem internationalen Parkett etablieren konnte. Auf rechtlicher Ebene f\u00fchrte diese Sonderbeziehung zu einer Reihe bilateraler Vertr\u00e4ge.<\/p>\n<p>Nach dem Abkommen \u00fcber die Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technik von 1978 wurde zwei Jahre sp\u00e4ter ein langfristiges Handelsabkommen beschlossen. Das Abkommen \u00fcber wirtschaftliche, technische und industrielle Zusammenarbeit von 1984 hatte eine \u201egegenseitige vorteilhafte Zusammenarbeit\u201c zum Ziel: vor allem in den Bereichen Metallurgie, Kohleerschlie\u00dfung und -veredlung, rationeller Energieanwendung, Maschinen- und Anlagenbau, Chemie, Elektrotechnik\/Elektronik, Agrartechnik, Forstwirtschaft, Bauwirtschaft, Konsumg\u00fcterwirtschaft und Umweltschutz.<\/p>\n<p>Kein Wunder, dass das Zentralorgan der SED Neues Deutschland im J\u00e4nner 1984 auf seiner Titelseite schrieb: \u201eWirtschaftsbeziehungen zwischen DDR und \u00d6sterreich sind langfristig und stabil\u201c.<\/p>\n<p>Diese trauten Beziehungen wurden allerdings auf dem R\u00fccken Tausender Zwangsarbeiter errichtet. Das st\u00e4ndig unterfinanzierte DDR-Regime ben\u00f6tigte dringend Devisen, und die Westauftr\u00e4ge brachten diese ein. Den \u00f6sterreichischen Sozialdemokraten unter Bruno Kreisky waren Arbeitspl\u00e4tze wichtiger als moralische Bedenken, das belegen auch die zahlreichen Waffengesch\u00e4fte mit s\u00fcdamerikanischen Diktaturen.<\/p>\n<p>In Deutschland haben sich die ehemaligen Zwangsarbeiter der DDR zu einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen. \u201eWir fordern Gerechtigkeit und die Einrichtung eines Zwangsarbeiterfonds, in den die betroffenen Firmen einzahlen\u201c, sagt Hugo Diederich, Bundesvorsitzender der Vereinigung der Opfer des Stalinismus. Schlie\u00dflich bek\u00e4men die Ex-Zwangsarbeiter wegen fehlender Beitragsjahre auch weniger Pension. Das zu erreichen k\u00f6nnte schwierig werden, denn juristisch l\u00e4sst sich den Firmen, die damals Auftr\u00e4ge an die kommunistische Knastwirtschaft vergaben, nichts vorwerfen. Nicht sie selbst, sondern ihre DDR-Partnerunternehmen setzten die Zwangsarbeiter ein. Trotzdem hoffen die Betroffenen auf moralische Unterst\u00fctzung und den Druck der \u00d6ffentlichkeit.<\/p>\n<p>Die betroffenen Unternehmen scheuen die Auseinandersetzung mit ihrer DDR-Vergangenheit freilich wie der Teufel das Weihwasser. Nur Ikea hat inzwischen eine Historikergruppe damit beauftragt, das dunkle Kapitel in der Firmengeschichte des schwedischen M\u00f6belriesen zu erkunden. \u201eLetztlich ging es den Unternehmen um den Profit. Ob politische H\u00e4ftlinge zu schlimmen Arbeitsbedingungen eingesetzt wurden, war ihnen egal\u201c, sagt der Historiker Wunschik.<\/p>\n<p>Von den Zwangsarbeitern wollen \u00d6sterreichs Firmen nichts mehr wissen<\/p>\n<p>Die \u00f6sterreichischen Konzerne reagieren auf Nachfragen zu dem Thema peinlich ber\u00fchrt. Die V\u00f6st-Alpine verweist darauf, dass jetzt Siemens \u00d6sterreich f\u00fcr das damals verantwortliche Unternehmen V\u00f6st-Alpine Industrieanlagenbau zust\u00e4ndig sei. Man besch\u00e4ftige zwar eine Historikerin, aber deren Schwerpunkt liege in der Zeit der NS-Diktatur.<\/p>\n<h2>\u201eUnsere Beh\u00f6rde steht f\u00fcr Recherchen zur Verf\u00fcgung\u201c<\/h2>\n<p>Siemens \u00d6sterreich hat entsprechende Anfragen konsequent ignoriert. Schoeller-Bleckmann ist inzwischen zerschlagen worden, und die \u00d6sterreichische Lloyd gibt an, von DDR-Auftr\u00e4gen und Zwangsarbeit nichts zu wissen.<\/p>\n<p>\u201eNat\u00fcrlich liegt die letzte Verantwortung f\u00fcr die Ausbeutung der Gefangenen bei der SED-Spitze\u201c, relativiert Tobias Wunschik die Schuld der westlichen Konzerne. Dennoch h\u00e4tten die angeblich ahnungslosen Auftraggeber wissen m\u00fcssen, wie ihre DDR-Partner zu den unschlagbar billigen Preisen gekommen seien: durch den konkurrenzlos g\u00fcnstigen Einsatz von Gefangenen!<\/p>\n<p>Wie zynisch der Umgang mit Zwangsarbeitern in der DDR selbst war, zeigt eine Episode aus dem Jahr 1987: Anl\u00e4sslich des 38. Jahrestags der Staatsgr\u00fcndung amnestierte die Parteispitze 24.000 Strafgefangene in einem Akt milder Gro\u00dfz\u00fcgigkeit. Honecker und sein Regime wollten sich dem Vorwurf entziehen, es g\u00e4be in der DDR politische Gefangene. F\u00fcr die Wirtschaft war diese PR-Aktion ein schwerer Schlag. Es fehlten die billigen Arbeitskr\u00e4fte, die so erfolgreich die dringend ben\u00f6tigten Devisen erarbeitet hatten. \u201eSchon im Laufe des Jahres waren die Gef\u00e4ngnisse wieder gef\u00fcllt und der Arbeitskr\u00e4ftemangel behoben\u201c, sagt Wunschik. Der DDR-Zwangsapparat habe einfach h\u00e4rter als bislang durchgegriffen, um das Problem zu beheben.<\/p>\n<p>Viele ehemalige Zwangsarbeiter wissen bis heute nicht, f\u00fcr wen sie letztendlich geschuftet hatten. Die Bundesrepublik sieht sich nicht als Rechtsnachfolgerin der DDR und kann daher nicht geklagt werden. Die Ex-Str\u00e4flinge f\u00fchlen sich im Stich gelassen. Viele beklagen anhaltende Gesundheitsprobleme. Auch Edda Sperling hat wie ihre Leidensgenossen keine Wiedergutmachung bekommen. Das wird wohl auch nicht so schnell passieren.<\/p>\n<p>Die Unternehmen zeigen wenig Interesse an den \u00f6ffentlich einsehbaren Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR. &#8222;Ich begr\u00fc\u00dfe jede Einsichtnahme. Unsere Beh\u00f6rde steht f\u00fcr Recherchen zur Verf\u00fcgung&#8220;, sagt der Bundesbeauftragte f\u00fcr die Stasi-Unterlagen, Robert Jahn. Doch trotz medialer Aufmerksamkeit sind erst vier Betriebe bei seiner Beh\u00f6rde vorstellig geworden. Ein \u00f6sterreichisches Unternehmen war nicht darunter.<\/p>\n<p>Dieser Artikel erschien in der <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ZEIT<\/a>, \u00d6sterreich Ausgabe Nr. 45\/2014 vom 30. Oktober 2014.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In DDR-Gef\u00e4ngnissen schufteten H\u00e4ftlinge f\u00fcr westliche Unternehmen \u2013 darunter auch \u00f6sterreichische Von Gerd Millmann Erschienen in DIE ZEIT, Nr. 45\/2014 vom 30. 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