{"id":415,"date":"2015-08-13T06:20:26","date_gmt":"2015-08-13T04:20:26","guid":{"rendered":"https:\/\/gerdmillmann.wordpress.com\/?p=415"},"modified":"2015-08-13T06:20:26","modified_gmt":"2015-08-13T04:20:26","slug":"krieg-um-die-normen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerd-millmann.at\/?p=415","title":{"rendered":"Krieg um die Normen"},"content":{"rendered":"<p><em>Alles wird normiert \u2013 von einem privaten Verein. Den will nun ein neues Gesetz an die staatliche Kandare nehmen.<\/em><\/p>\n<p>Von Gerd Millmann<\/p>\n<p>Erschienen in <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DIE ZEIT<\/a>, Nr. 33\/2015 vom 13. August 2015<\/p>\n<p><!--more-->Nichts darf aus der Reihe tanzen. Fast jedes Ding in Europa folgt einem strengen Regelwerk und ist normiert. Die Europalette beispielsweise ist der vielleicht bekannteste vereinheitlichte Gebrauchsgegenstand des Kontinents. Die h\u00f6lzerne Transportunterlage ist in jeder Lagerhalle vom Nordkap bis nach Sizilien gleich gro\u00df: 1.200 mal 800 mal 144 Millimeter. Es gibt 23.423 Normen. J\u00e4hrlich kommen Hunderte hinzu. Schrauben, Fahrr\u00e4der, Ziegel, TV-Ger\u00e4te: Sie alle werden in Europa nach Normen erzeugt. Es gibt sogar eine eigene Norm, die \u00d6NORM 14.725, die festlegt, wie Produkte f\u00fcr Raumfahrtsysteme verifiziert werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Schon aus Eigeninteresse h\u00e4lt sich jeder Produzent sklavisch an dieses Reglement. Aber nicht weil sie durch Gesetze oder Verordnungen dazu gezwungen w\u00fcrden. Die Hersteller halten sich freiwillig an dieses System. Logisch, nur genormte Schrauben passen in die entsprechende Schraubenmutter. Industrie und Wirtschaft, Spit\u00e4ler und Schulen: Sie alle w\u00fcrden ohne Normen nicht funktionieren.<\/p>\n<p>Normen haben den merkw\u00fcrdigen Wesenszug, dass sie abseits der Parlamente festgelegt werden \u2013 gewisse Standards werden vom Gesetzgeber lediglich \u00fcbernommen, haupts\u00e4chlich in den Bauordnungen.<\/p>\n<p>In \u00d6sterreich ist die Vergabe von Normen nur einer einzigen Institution gestattet: dem Normungsinstitut Austrian Standards, einem gemeinn\u00fctzigen Verein, Gr\u00fcndungsjahr 1920, mit 110 Mitarbeitern, der unter Aufsicht des Wirtschaftsministeriums steht. Dieses ist nun auch daf\u00fcr verantwortlich, dass bald der Normierungsnotstand in \u00d6sterreichs drohen k\u00f6nnte. Der Grund daf\u00fcr hei\u00dft Normungsgesetz 2015.<\/p>\n<p>\u201eGrunds\u00e4tzlich darf jeder an einer neuen Norm mitarbeiten\u201c, erkl\u00e4rt Johann Stern, der Sprecher des Vereins. \u00dcblicherweise wirken Fachleute aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Forschung sowie Konsumentensch\u00fctzer an der Festlegung Normen mit. Und zwar in Komitees, die von einem Mitarbeiter des Vereins moderiert werden. Komitee 178 beispielsweise k\u00fcmmert sich um Seilf\u00f6rderanlagen und Pistensysteme, Komitee 120 hat Abwassertechnik im Fokus, Komitee 203 Schutzr\u00e4ume.<\/p>\n<p>Vor knapp zwei Jahren mussten die Regelungspezialisten erleben, dass nicht alles normiert werden kann. Das Komitee zur Regelung des Schriftverkehrs widmete sich dem Binnen-I und trat f\u00fcr dessen Abschaffung im Schriftverkehr ein. Mehr brauchte es nicht, auf allen Kan\u00e4len brach ein emp\u00f6rtes Strafgewittter \u00fcber das altehrw\u00fcrdige Institut herein. Letztendlich wurde nicht nur die Forderung gestrichen, sondern gleich das gesamte Komitee aufgel\u00f6st. \u00dcbrig blieb aber der Eindruck einer \u00fcberbordenden Regelungswut.<\/p>\n<p>Die aktuelle Krise ausgel\u00f6st hat jetzt der Unmut der Bauindustrie und gewisser Wohnbautr\u00e4ger. Bei einer parlamentarischen Enquete forderten SP\u00d6-Wohnbausprecherin Ruth Becher und SP\u00d6-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter, der \u201eNormendschungel im Wohnbau\u201c m\u00fcsse gelichtet werden. Die F\u00fclle von Auflagen mache den Wohnbau unn\u00f6tig teuer, so der Vorwurf der Sozialdemokraten.<\/p>\n<p>In die gleiche Kerbe schl\u00e4gt auch Karl Wurm, der Vorsitzende des Verbands der gemeinn\u00fctzigen Bauvereinigungen: \u201eIn den letzten Jahren ist eine Flut an Normen auf uns zugekommen, aber niemand hat dabei bedacht, welche Kosten das nach sich zieht.\u201c Wurm ortet auch \u201eInteressen im Hintergrund\u201c bei den an den Normen mitwirkenden Experten: \u201eWenn zum Beispiel Vertreter der D\u00e4mmstoffindustrie an \u00f6kologischen Normen mitarbeiten.\u201c<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich wurde im Arbeits\u00fcbereinkommen der Regierung von 2013 mit dem Koalitionspartner \u00d6VP vereinbart: \u201eNovellierung des Normengesetzes\u201c mit Schwerpunkten auf Kontrolle und versch\u00e4rftem Aufsichtsrecht f\u00fcr das Wirtschaftsministerium.<\/p>\n<h2>Der neue Gesetzesentwurf st\u00f6\u00dft vielerorts auf Kritik<\/h2>\n<p>Im Juni legte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner das Normengesetz 2015 vor. Der Gesetzesentwurf schlug ein wie eine Bombe. 97 Stellungnahmen zu der Novellierung trudelten ein: von Ministerien, Konzernen, Kleinunternehmen, Fachverb\u00e4nden, Sozialpartnern, Universit\u00e4ten, Versicherungen, vom Rechnungshof, vom Bundeskanzleramt und von Austrian Standards. Die \u00fcberwiegende Anzahl der Stellungnahmen ist kritisch bis ablehnend.<\/p>\n<p>\u201eBeim Durchlesen des Entwurfes wird der gesch\u00e4tzte Leser den Eindruck nicht los\u201c, bem\u00e4kelte etwa die \u00d6sterreich-Tochter des deutschen Aufzugherstellers Kone, \u201edass der Gesetzesentwurf offensichtlich \u00fcberhastet entstanden ist.\u201c Voestalpine fordert eine Neufassung des Paragrafenwerks \u201eunter Einbeziehung der Interessen aller an der Normung interessierten Kreise\u201c. Die Industriellenvereinigung ortete \u201edringenden Diskussionsbedarf\u201c. Austrian Standards beauftragte sogar den Verfassungsrechtler Heinz Mayer mit einem Gutachten. \u201eHier wird versucht, den Verein zu verstaatlichen\u201c, lautet dessen Fazit. Mayer bescheinigt dem Gesetzesentwurf mehrere verfassungsrechtliche Verst\u00f6\u00dfe.<\/p>\n<p>Austrian Standards st\u00f6\u00dft sich daran, dass fortan laut Entwurf die Inhalte bestimmter Normen gratis zur Verf\u00fcgung gestellt werden sollen. Dadurch s\u00e4he der deutsche Partner DIN sein Gesch\u00e4ftsmodell gef\u00e4hrdet. Er w\u00fcrde n\u00e4mlich dann kaum mehr Kopien von EU-Normen verkaufen k\u00f6nnen, weil diese ohnedies kostenlos in \u00d6sterreich abzurufen w\u00e4ren. Die Deutschen drohen, sollte das neue Gesetz Wirklichkeit werden, w\u00fcrde man dem \u00f6sterreichischen Partner keine Normen mehr ins Deutsche \u00fcbersetzen. \u201eWas das f\u00fcr einen Kleinbetrieb in \u00d6sterreich bedeutet, nur mit einer englischsprachigen Norm arbeiten zu m\u00fcssen, kann sich jeder vorstellen\u201c, meint Elisabeth Stampfl-Blaha, die Direktorin von Austrian Standards.<\/p>\n<p>Das \u00f6sterreichische Normungsinstitut droht zus\u00e4tzlich aus dem europ\u00e4ischen Fachverband CEN ausgeschlossen zu werden, weil dieser Unabh\u00e4ngigkeit und Neutralit\u00e4t nicht mehr gewahrt sehen w\u00fcrde, wie CEN in seiner Stellungnahme warnt. \u00d6sterreich k\u00f6nnte dann nicht mehr an Normen f\u00fcr den EU-Raum mitwirken \u2013 mit allen damit verbundenen Nachteilen f\u00fcr die \u00f6sterreichische Wirtschaft.<\/p>\n<p>Ebenso in Kritik steht, dass k\u00fcnftig jeder, der eine Norm beantragt, im Voraus deren Entstehungskosten bezahlen m\u00fcsse. Kleine Unternehmen sehen in der jeweils zwischen 15.000 bis 25.000 Euro hohen Geb\u00fchr eine Benachteiligung.<\/p>\n<p>Dennoch droht dem Institut der finanzielle Kollaps. Derzeit lebt es vom Verkauf der Normeninhalte und von einer Teilnahmegeb\u00fchr am Normierungsprozess in der H\u00f6he von 450 Euro. Der Gesetzesentwurf sieht aber vor, dass die Teilnahme an einem der Komitees ebenso kostenlos sein soll wie die teilweise Ver\u00f6ffentlichung der Normeninhalte. Als Ersatz plant das Wirtschaftsministerium eine j\u00e4hrliche Apanage von einer Million Euro. \u201eUnsere j\u00e4hrlichen Kosten liegen aber bei 1,7 Millionen\u201c, sagt Sprecher Stern.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt soll das Normierungsinstitut an die staatliche Kandare genommen werden. In das Leitungsgremium wollen Bund und L\u00e4nder Vertreter entsenden, die dank ihres Vetorechts s\u00e4mtliche Entscheidungen blockieren k\u00f6nnen. Der Rechnungshof erkannte sofort diesen Makel und merkte an, dass Austrian\u00a0 Standards demnach k\u00fcnftig auch von ihm kontrolliert werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p>F\u00fcr das neue Gesetz treten vor allem Architektenkammer und Bauwirtschaft ein. Austrian Standards hat sich mit den Beschwerden der Baugesellschaften auseinandergesetzt und ein gemeinsames Forum ins Leben gerufen. Oft seien es ja nicht die Normen, sondern Landesgesetze und Verordnungen, die das Bauen teurer machten, hei\u00dft es. Auch g\u00fcnstige Packages f\u00fcr Kleinunternehmen bietet man mittlerweile an. So k\u00f6nnen etwa f\u00fcr 200 Euro 200 Normeninhalte abgerufen werden.<\/p>\n<p>Im Wirtschaftsministerium will man am Gesetz festhalten, man werde wie in allen solchen F\u00e4llen die \u00c4nderungsw\u00fcnsche diskutieren, plane aber weiterhin, dass das Normungsgesetz 2015 am 1. J\u00e4nner 2016 in Kraft tritt. Gesetz hin oder her: An der l\u00e4stigsten Nichtnorm wird sich weiterhin nichts \u00e4ndern. \u201eJeden Sommer bekomme ich Anrufe, warum es keine Norm f\u00fcr Steckdosen in Europa gibt\u201c, klagt ein zust\u00e4ndiger Beamter, \u201ees gibt zwar einige Normen, und alle sind sicher \u2013 aber alle sind anders.\u201c<\/p>\n<p>Dieser Artikel stammt aus der \u00d6sterreich-Ausgabe der <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ZEIT<\/a>, Nr. 33 vom 13.08.2015.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alles wird normiert \u2013 von einem privaten Verein. Den will nun ein neues Gesetz an die staatliche Kandare nehmen. Von Gerd Millmann Erschienen in DIE ZEIT, Nr. 33\/2015 vom 13. 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