{"id":71,"date":"2008-01-24T11:55:43","date_gmt":"2008-01-24T10:55:43","guid":{"rendered":"https:\/\/gerdmillmann.wordpress.com\/?p=71"},"modified":"2008-01-24T11:55:43","modified_gmt":"2008-01-24T10:55:43","slug":"blut-fuer-die-piste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerd-millmann.at\/?p=71","title":{"rendered":"Blut f\u00fcr die Piste"},"content":{"rendered":"<p><em>Haben auch deutsche Sportler in einem Wiener Labor gedopt? Laxe Gesetze und Beh\u00f6rden machen den Betrug in \u00d6sterreich leicht<\/em><\/p>\n<p>Von Gerd Millmann<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\">DIE ZEIT<\/a> Nr. 05\/2008 vom 24. Januar 2008.<\/p>\n<p><!--more-->Es gibt sch\u00f6nere Orte in Wien. Die Gegend um den Franz-Josefs-Bahnhof ist in keinem Reisef\u00fchrer verzeichnet. Schr\u00e4g gegen\u00fcber dem Knotenpunkt f\u00fcr den Regionalverkehr hat sich eine Zweigstelle des Blutspendeunternehmens Humanplasma, einer Gruppe mit Filialen in Deutschland und \u00d6sterreich, niedergelassen. Im Erdgeschoss des f\u00fcnfst\u00f6ckigen Geb\u00e4udes befindet sich ein Billigsupermarkt, ein paar Etagen h\u00f6her die Sozialbeh\u00f6rde. Im Dachgeschoss des Hauses mit verwitterter Aluminiumfassade lassen sich Freiwillige Blut abzapfen, pro Spende bekommen sie 18 Euro. In dieses unwirtliche Viertel sollen seit Jahren an ruhigen Sonntagmorgen Spitzensportler aus Deutschland, \u00d6sterreich und ganz Europa gepilgert sein, um mit systematischem Blutdoping ihre Leistungsf\u00e4higkeit zu steigern. Seit zwei Monaten haben nun internationale Dopingfahnder die Adresse in der Alserbachstra\u00dfe im Visier.<\/p>\n<p>Der Kanadier Dick Pound war der Erste, der den Namen des Instituts ins Spiel brachte. \u00bbWir haben aus verl\u00e4sslichen Quellen geh\u00f6rt, dass eine Firma namens Humanplasma in Wien operiert\u00ab, schrieb Pound, damals noch Vorsitzender der Weltantidoping-Agentur WADA, am 23. November 2007 an den \u00f6sterreichischen Sport-Staatssekret\u00e4r Reinhold Lopatka. \u00bbEs gibt gute Gr\u00fcnde zu glauben, dass diese Firma teilweise Athleten bei Blutdoping unterst\u00fctzt.\u00ab Pound bat daher um Untersuchungen durch die \u00f6sterreichischen Beh\u00f6rden.<\/p>\n<p>Der WADA-Chef reagierte mit seinem Brief auf einen Bericht auf den \u00d6sterreich-Seiten der ZEIT, der tags zuvor erschienen war. Darin hatte der \u00f6sterreichische Dopingj\u00e4ger Arnold Riebenbauer behauptet: \u00bbDie Spur f\u00fchrt zu einer Blutbank in Wien.\u00ab Riebenbauer, von Beruf Richter in K\u00e4rnten, hatte jene Kommission geleitet, die im Auftrag des \u00d6sterreichischen Skiverbands (\u00d6SV) die peinliche Turin-Aff\u00e4re aufkl\u00e4ren sollte. W\u00e4hrend der Olympischen Winterspiele von Turin war 2006 die Unterkunft der \u00f6sterreichischen Langl\u00e4ufer und Biathleten bei einer \u00fcberraschenden Razzia gefilzt worden. Dabei waren den Carabinieri zahlreiche Dopingutensilien wie Blutbeutel, ein H\u00e4moglobinmessger\u00e4t, eine UV-Lampe und Spritzen in die H\u00e4nde gefallen. Einige der beschlagnahmten Spezialbeh\u00e4lter f\u00fcr Blutplasma konnten aufgrund ihrer Produktionsnummern Humanplasma in Wien zugeordnet werden.<\/p>\n<p>Im Zuge seiner Ermittlungen flog Riebenbauer auch nach Italien. Er habe sowohl dort als auch von einem \u00bbInsider aus Wien\u00ab umfangreiche Informationen \u00fcber die Details des \u00f6sterreichischen Dopingsystems erhalten. Dabei sei er auf die Namen deutscher und \u00f6sterreichischer Winter- wie Sommersportler sowie anderer nicht\u00f6sterreichischer Athleten gesto\u00dfen, erz\u00e4hlt Riebenbauer. \u00bbEs ist ja schon bezeichnend, dass das deutsche Team 35 Tonnen an medizinischem Material nach Turin mitgenommen hat\u00ab, meint der Jurist, der seine Vorw\u00fcrfe vorsichtig formulieren muss, solange er \u00fcber keine konkreten Beweise verf\u00fcgt.<\/p>\n<p>Deutlicher \u00e4u\u00dferte sich der Schwede Bengt Saltin, bis 2006 Chef der medizinischen Kommission des Internationalen Skiverbands FIS, im schwedischen Fernsehen: Er wisse von Biathleten, die in Blutmanipulationen in \u00f6sterreichischen Labors verwickelt seien.<\/p>\n<p>Namen von Athleten, die in den Wiener Blutskandal verstrickt sein k\u00f6nnten, will oder kann keiner der Fahnder bisher nennen. Erst vergangene Woche zog die ARD Anschuldigungen gegen vier Radrennfahrer und deutsche Skisportler wieder zur\u00fcck. Die internationale Dopingszene bedient sich verschwiegener Netzwerke. Konkrete Beweise sind rar. Daher m\u00fcssen sich Dopingj\u00e4ger in detektivischer Kleinarbeit an die Vergehen der Sportler herantasten. Doch immer mehr Puzzleteile, anonyme Aussagen und Indizien scheinen die Ger\u00fcchte zu best\u00e4tigen: Europ\u00e4ische Spitzenathleten schl\u00fcpften regelm\u00e4\u00dfig an stillen Sonntagvormittagen durch das sch\u00e4bige Portal des Wiener Blutlabors, um sich von einem Arzt ihres Vertrauens Blut abzapfen oder zuf\u00fchren zu lassen.<\/p>\n<p>Aber warum gerade Wien? \u00bbWeil Doping in \u00d6sterreich nicht unter das Strafrecht f\u00e4llt. Das hat auch meine Ermittlungen behindert, weil alle Zeugen nur auf freiwilliger Basis zu Aussagen herangezogen werden konnten\u00ab, kritisiert Richter Arnold Riebenbauer. Daran \u00e4ndert auch ein neues, strengeres Antidopinggesetz nichts, das seit Anfang 2008 in Kraft ist. Es war schnell verabschiedet worden, nachdem \u00f6sterreichischen Skisportlern nach der Turin-Aff\u00e4re eine Olympiasperre angedroht worden war, falls das Land nichts untern\u00e4hme. Das Gesetz enth\u00e4lt jedoch lediglich Minimalstandards. \u00bbEin Profisportler kann sich neben einem Polizisten Epo injizieren, und der kann nichts dagegen tun\u00ab, sagt Hans Holdhaus, der als Leistungsdiagnostiker an der Universit\u00e4t Wien Trainingspl\u00e4ne ausarbeitet.<\/p>\n<p>Auch das \u00f6sterreichische Arzneimittelrecht ist im Unterschied zum deutschen weitgehend zahnlos. Erst vor Kurzem musste das \u00f6sterreichische Innenministerium auf eine parlamentarische Anfrage hin einr\u00e4umen, dass ein Niederl\u00e4nder, in dessen Auto bei einer Fahndung in Tirol 89.000 Ampullen anabole Steroide gefunden wurden, seine Fahrt in die Heimat fortsetzen durfte. Es reichte die Auskunft: \u00bbF\u00fcr den Eigengebrauch.\u00ab Strafbar macht sich in \u00d6sterreich nur, wer Pharmazeutika \u00bbin Verkehr bringt\u00ab oder damit Schwarzhandel betreibt. Bezeichnend auch: Seit dem Jahr 2002 wurde in \u00d6sterreich kein einziges Fitnessstudio auf verbotene Substanzen kontrolliert. Kein Wunder, dass dort rege diverse Dopingmittel unter der Hand verschoben werden.<\/p>\n<p>Aber nicht nur die laxen Gesetze sind daf\u00fcr verantwortlich, dass sich \u00d6sterreich in ein \u00bbDopingparadies\u00ab verwandelt hat, wie die ehemalige Schwimmeuropameisterin Vera Lischka es nennt. Schuld daran sind auch Sportverb\u00e4nde und Beh\u00f6rden, die sich str\u00e4uben, gegen Dopings\u00fcnder entschlossen vorzugehen. \u00bbJa, dieses Blutdopinglabor kenne ich schon lange. Da sind alle hingegangen\u00ab, sagt ein ehemaliges Regierungsmitglied, das bis zu seinem Ausscheiden aus dem Amt vor einem Jahr eigentlich f\u00fcr effiziente Dopingkontrollen zust\u00e4ndig gewesen w\u00e4re.<\/p>\n<p>In der Sportszene war die Wiener Filiale von Humanplasma offensichtlich gut bekannt. Ein aktiver Schwimmer zum Beispiel erz\u00e4hlt in einem vertraulichen Gespr\u00e4ch, sein Chiropraktiker habe ihm das Blutlabor empfohlen. Mit der dort angewendeten Methode k\u00f6nne er seine Leistung um zehn Prozent steigern. Die Therapie in dem verschwiegenen Labor sei ihm aber zu teuer gewesen, sagt der Sportler. Kenner sch\u00e4tzen die Kosten f\u00fcr eine zweij\u00e4hrige Betreuung auf 30.000 Euro. Leisten kann sich diese Behandlung nicht jeder. Da muss schon \u2013 wissentlich oder nicht \u2013 ein finanzkr\u00e4ftiger Verband oder Sponsor dahinterstehen.<\/p>\n<p>Angst vor Dopingkontrollen braucht aber in \u00d6sterreich offensichtlich niemand zu haben. \u00bbDie WADA testet die Sportler immer in der Woche vor den gro\u00dfen Wettk\u00e4mpfen. Das ist absolut vorhersehbar\u00ab, kritisiert Robert Michlmayr, Schwimmtrainer im Leistungszentrum S\u00fcdstadt. Auch \u00f6sterreichische Tester werden nur rund um gro\u00dfe Wettk\u00e4mpfe aktiv. Die Zeitr\u00e4ume, in denen Athleten relativ gefahrlos die Hilfe verbotener Zaubermittel in Anspruch nehmen k\u00f6nnen, sind dementsprechend lang.<\/p>\n<p>\u00bbH\u00e4tte es funktionierende Kontrollen gegeben, dann h\u00e4tte sich \u00d6sterreich den Turin-Skandal erspart\u00ab, sagt Christoph Schuh, Sportreferent im Wiener Kanzleramt. Erst jetzt erm\u00f6glicht es das neue Dopinggesetz zum Beispiel, dass Heeressportler, zu denen viele Leistungstr\u00e4ger gerade in den nordischen Disziplinen geh\u00f6ren, in ihren Kasernen und Trainingsst\u00fctzpunkten getestet werden k\u00f6nnen. Bislang waren die milit\u00e4rischen Einrichtungen f\u00fcr Dopingj\u00e4ger tabu.<\/p>\n<p>Noch bestreitet das Blutlabor von Humanplasma in der Alserbachstra\u00dfe die Anschuldigungen energisch. Man verf\u00fcge gar nicht \u00fcber Ger\u00e4te f\u00fcr die Plasmaw\u00e4sche, hatte anfangs der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und \u00e4rztliche Leiter Lothar Baumgartner vorschnell behauptet. Tags darauf musste er aber einr\u00e4umen, dass die betreffende Laboreinrichtung sehr wohl vorhanden sei.<\/p>\n<p>Kl\u00e4rung k\u00f6nnten Ermittlungen der Beh\u00f6rden bringen. Die \u00f6sterreichische Staatsanwaltschaft erf\u00fcllt aber nur im Zuge von Rechtshilfeersuchen die W\u00fcnsche der italienischen Justiz, die weiter an der Turin-Aff\u00e4re arbeitet. Denn in Italien wird Doping strafrechtlich geahndet. Das deutsche Bundeskriminalamt steht Gewehr bei Fu\u00df. Es k\u00f6nnte unter Berufung auf das Arzneimittelgesetz ebenfalls die \u00f6sterreichischen Beh\u00f6rden um Rechtshilfe ersuchen, wenn konkrete Verdachtsmomente vorliegen, dass deutsche Sportler in \u00d6sterreich gedopt haben. Das ist bisher aufgrund fehlender Zeugenaussagen oder schriftlicher Indizien jedoch nicht der Fall.<\/p>\n<p>Die \u00f6sterreichischen Beh\u00f6rden wiederum werden von sich aus nicht aktiv. Die Motive daf\u00fcr sind unklar. Denn auch Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky k\u00f6nnte wegen des Versto\u00dfes gegen das Arzneimittelgesetz nach Paragraf 84a die Staatsanwaltschaft einschalten. Das Gesundheitsministerium ist die kontrollierende Beh\u00f6rde des Blutlabors. \u00bbBekomme ich den Auftrag von der Staatsanwaltschaft, wegen Versto\u00dfes gegen das Arzneimittelgesetz zu ermitteln, dann befrage ich alle Personen, die dar\u00fcber Bescheid wissen k\u00f6nnten. Bei Falschaussage droht ihnen Haft\u00ab, sagt ein Wiener Polizist, der lieber anonym bleiben will. Doch ohne Auftrag keine Vernehmung.<\/p>\n<p>R\u00e4tselhaft ist vorl\u00e4ufig auch das Verhalten des einflussreichen deutschen IOC-Vizepr\u00e4sidenten Thomas Bach. Er hatte von dem \u00f6sterreichischen Dopingfahnder Riebenbauer schon vor Monaten alle Informationen und Hinweise erhalten. Er hat auch den Bericht der italienischen Justiz eingesehen. Warum ist Bach niemals der Frage nachgegangen, wessen Blut es ist, das in einer bei der Turiner Razzia beschlagnahmten Infusionsnadel gefunden wurde? Fest steht nach DNA-Analysen: Es stammt von keinem \u00f6sterreichischen Olympioniken. Fest steht auch: Bachs Chancen, IOC-Pr\u00e4sident zu werden, sind h\u00f6her, wenn er sein Wissen f\u00fcr sich beh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Dieser Artikel stammt aus <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\">DIE ZEIT<\/a>, \u00d6sterreich Ausgabe 05\/2008 vom 24. Januar 2008.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Haben auch deutsche Sportler in einem Wiener Labor gedopt? Laxe Gesetze und Beh\u00f6rden machen den Betrug in \u00d6sterreich leicht Von Gerd Millmann Quelle: DIE ZEIT Nr. 05\/2008 vom 24. 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